Was macht unser Altbürgermeister Ludwig Diepold (UW) nach Ablauf seiner

beiden Amtsperioden:        "Baustellenbesichtigung" statt großer Motorradtrips

 

  Fotto: Schmidl, Donaukurier

 

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"Langweilig wird mir nichtr." Ein Jahr nach seinem selbst gewählten Rückzug aus dem Bürgermeisteramt in Großmehring hat Ludwig Diepold nichts mehr mit Lokalpolitik am Hut. Dieses Thema habe er abgelegt, versichert er und betont: "Politik ist für mich jetzt außen vor."

 

Es hat sich einiges geändert in Diepolds Tagesablauf. Seine "Pflichttermine" sind jetzt vor allem im familiären, häuslichen Bereich angesiedelt. Aber vor allem: Er kann es jetzt ruhiger angehen lassen. "Man steht nicht nicht mehr um sechs Uhr früh auf. " Es werde schon sieben oder halb acht. Und dann stehen für den Politrentner erst einmal "eine bis eineinhalb Stunden" intensives Zeitunglesen auf dem Programm, bevor es mit anderen Arbeiten los- beziehungsweise weitergeht.

 

"Es ist ja noch ein Haus da und ein Garten", sagt Diepold vielsagend beim Blick aus dem Fenster der Bauernstube. Zudem habe eine der Töchter gebaut, und da sei "noch nicht alles fertig", fügt er an.

 

Auch der gut zweijährige Enkel beansprucht einmal pro Woche längere Zeit die Aufmerksamkeit seines Opas. Dann setzt ihn Diepold in den Kindersitz am Fahrrad und radelt mit ihm zu einer "Baustellenbesichtigung", wo es besonders lange dauert, wenn ein Bagger bei der Arbeit ist.

 

Apropos Arbeit: Die hat Diepold auch im Wald. Denn der Ex-Bürgermeister besitzt ein Waldstück, das er nach seiner Zeit als Rathauschef "hergerichtet, eingezäunt und angepflanzt" hat. Damit aber nicht genug. Das Holz aus dem Wald muss ja auch noch geschnitten und gespalten werden, denn "der Kachelofen braucht ja was zum Essen".

 

Und dann hat Diepold schließlich auch noch einen erlernten Beruf: Bauingenieur. Als solcher hat er für seine erste Tochter einen Bauplan gefertigt, was nach vielen Jahren der Abstinenz auf diesem Tätigkeitsfeld nicht ohne technische Probleme ablief. Beim Einschalten des PCs habe es erst einmal "die Festplatte zerrissen", umschreibt Diepold bildlich die Hindernisse, die ihm dabei in den Weg gelegt wurden. Er habe sich dann eine neue Software gekauft, in die er sich - "bei schlechtem Wetter" - auch erst einarbeiten musste. Jetzt sei er aber wieder auf dem neuesten Stand der Dinge, was nicht nur die erste Tochter zu schätzen wusste, sondern inzwischen auch die zweite Tochter zu schätzen weiß. Denn der Eingabeplan für deren geplantes Haus "reift" bereits auf dem Diepoldschen Computer.

 

Seinen beiden großen Hobbys - dem Reisen und dem Motorradfahren - konnte Diepold, der an diesem Donnerstag seinen 66. Geburtstag feiert, freilich corona-bedingt bisher nur eingeschränkt nachgehen.

 

Einmal klappte es - in einer Phase der Corona-Lockerungen - aber doch, und Diepold trat zusammen mit seiner Frau Monika mit dem neuen Wohnmobil, das sie sich gekauft hatten, eine Reise nach Griechenland an. Es wurde mit vier Wochen - allerdings unfreiwillig - der längste Urlaub der beiden am Stück. Denn das Wohnmobil schaffte es gerade so bis zum geplanten Ziel auf der Peloponnes und versagte dann den Dienst. Zwar versicherte ein Automechaniker vor Ort, dass er den Schaden reparieren könne, aber aus Gewährleistungsgründen warteten die Diepolds dann lieber doch, bis das benötigte Ersatzteil - nach drei Wochen - in Griechenland eintraf und erkundeten die Umgebung mit einem Leihfahrzeug. "Was willst du mehr als Sonne, Meer und Wein? ", sei er von einem Einheimischen im Hinblick auf das Malheur mit dem Wohnmobil und den dadurch zwangsverlängerten Urlaub gefragt worden, so Diepold. Ohne Termine und ganz entspannt habe er ihm kaum widersprechen können.

 

Die Ausfahrten mit seinem - ebenfalls neuen - Motorrad, einer 1200er BMW, hielten sich dagegen bisher in engeren Grenzen. Sprich: Es blieb bei kleineren Tagesausflügen. Allerdings soll sich auch daran so bald als möglich etwas ändern. Mit mehreren Bekannten - "lauter Rentner" - hat Diepold einen Männerausflug nach Südtirol ins Auge gefasst, wo die schweren Maschinen die Motorradfahrer gemütlich über diverse Pässe tragen sollen.

 

Bis es so weit ist und auch das Wohnmobil verstärkt zum Einsatz kommen kann ("wenn man sich reinsetzt, ist man weg"), bleibt dem Ex-Bürgermeister freilich nur das, was auch den meisten anderen derzeit bleibt: Er geht viel spazieren und fährt täglich eine Stunde Rad. Und außerdem praktiziert er viel Yoga - um seine Beweglichkeit und Gelenkigkeit zu bewahren für Zeiten, in denen nicht nur lange Motorradtrips, sondern auch andere Freizeitaktivitäten wieder möglich sind.

 

 

                                                                                                                                                                                                Norbert Schmidl; DK vom 04.05.2021

 


Ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012

 

Liebe Freunde der UW Großmehring,

 

die Corona-Pandemie war das beherrschende Thema des Jahres 2020 und hat unser tägliches Leben, privat und beruflich, stark beeinflusst.

Trotz aller dieser Einschränkungen wünscht die UW Großmehring Euch frohe Festtage, sofern möglich im Kreis der Familie.

Für das Jahr 2021 wünschen wir Euch Gesundheit, bleibt vom Virus verschont und wir hoffen auf eine baldige Rückkehr zum gewohnten Lebensrhythmus.

 

Der Vorstand


Großmehringer Weihnachtsbaum geschmückt

 

Wie schon in den Vorjahren hat die UW – Großmehring den Weihnachtsbaum auf dem Marienplatz festlich geschmückt.

 

Den imposanten Baum hat 3. Bürgermeister und UW - Gemeinderat Gerhard Lechermann der Gemeinde gestiftet. Unter fachkundiger Anleitung von Maria Guisl haben sich UW/FW-Fraktionssprecherin Monika Schneider, UW-Vorsitzender Wolfgang Michelke mit Frau Christine  den Baum dekoriert. Unterstützt wurde die Crew vom Bauhof der Gemeinde. 

Neben vielen interessierten Besuchern äußerte sich unser Altbürgermneister Horst Volkmer sehr lobend über den festlich geschmückten Baum.

 


Informationsabend über Stadt und Landschaftsplanung

 

Zu einem Informationsabend ins Vereinsheim nach Theißing hatte die UW/FW Gemeinderatsfraktion am 16. September 2020 das Ingenieurbüro Eder aus Regensburg eingeladen. Andreas Eder und Eva Ferstl referierten über Bebauungspläne, speziell in innergemeindlichen, bisher bebauungsplanfreien Bereichen. Neben den vollständig anwesenden  UW/FW-Gemeinderäten waren auch weitere interessierte Bürger der Einladung gefolgt.

 

 


Nachfeier 70. Geburtstag FW-Kreis- und UW-Gemeinderat Josef Sonner

 

 

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung hatte Kreis- und Gemeinderat Josef Sonner die Anwesenden anlässlich seines 70. Geburtstages noch zu einer Brotzeit eingeladen, da caronabedingt diese Feier auf den Herbst verschoben werden musste.