Unsere Ideengeber für den Bereich Wirtschaft und Finanzen:
Gerhard Lechermann, Irmgard Kipfelsberger, Michael Mayer, Petra Kroll (Bild von links nach rechts)
Wirtschaft - Finanzen
1. Gewerbe & Steuersätze
Ein neuer Flächennutzungsplan soll die Grundlage für zusätzliche und zukunftsfähige Gewerbegebiete schaffen. Bestehende Standorte sollen gestärkt und Erweiterungsmöglichkeiten geprüft werden, um den Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten. Durch wettbewerbsfähige Gewerbe- und Grundsteuersätze wollen wir gezielt Neuansiedlungen fördern und bestehende Betriebe entlasten.
2. Haushalt
Eine vorausschauende Haushaltsplanung über mehrere Jahre sichert die Handlungsfähigkeit und Stabilität. Steigende Pflichtausgaben erfordern eine ehrliche Überprüfung von Personal- und Aufgabenstrukturen. Wir setzen uns für transparente Soll-Ist-Vergleiche und einen realistischen Stellenplan ein, der sich an tatsächlichen Aufgaben und Entwicklungen orientiert.
3. Verkehrssicherheit & mobile Geschwindigkeitskontrollen
Mobile Geschwindigkeitsmessungen erhöhen die Verkehrssicherheit und können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen generieren. Besondere Bereiche sollen gezielt überwacht werden. An bekannten Gefahrenstellen wollen wir auch den Einsatz von fest installierten Anlagen prüfen.
4. Schlanke Verwaltung & Digitalisierung
Die Verwaltung soll moderner, effizienter und bürgerfreundlicher werden. Digitale Angebote und Online-Services sollen ausgebaut werden, interne Abläufe überprüft und eine zeitgemäße Verwaltungssoftware angestrebt werden.
5. Wirtschaftsförderung durch interkommunale Zusammenarbeit
Wir wollen auf eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen und dem Landkreis setzen, etwa in Zweckverbänden. Gemeinsame Projekte ermöglichen Kosteneinsparungen, bessere Nutzung von Fördermitteln und die Bündelung von Fachkompetenzen. So können auch größere Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.
6. Kommunale Wärmeplanung
Die gesetzlich vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung soll fristgerecht umgesetzt werden. Unser Ziel wäre, eine langfristige klimaneutrale, wirtschaftliche und sichere Wärmeversorgung. Dabei geht es um Planungssicherheit – nicht um Heizungsverbote.
7. Fluss- und Gewässerwärmepumpen
Fluss- und Gewässerwärmepumpen sollen als mögliche Bausteine der Wärmeplanung geprüft werden. Aufgrund hoher Investitionskosten legen wir besonderen Wert auf Förderprogramme und zinsgünstige Finanzierungen. Eine fachliche Beratung soll sicherstellen, dass wirtschaftlich sinnvolle Lösungen verfolgt werden können.
8. Keine Erweiterung der Bauschuttdeponie
Die geplante Erweiterung der Bauschuttdeponie im Osten der Gemeinde lehnen wir ab. Die Gemeinde soll ihre Planungshoheit konsequent nutzen, um zusätzliche Belastungen für Mensch und Umwelt zu verhindern. Hier setzen wir auf klare politische Haltung und entschlossenes Handeln.